Fünf Jahre Schengenbeitritt der Republik Polen

Veröffentlicht am 19.12.2012 in Landespolitik

"Offene Grenzen ja - keine Freifahrt für Terrorismus und Kriminalität"
"Der Schengenbeitritt der Republik Polen brachte den Bürgern unseres Nachbarlandes genau das Stück Freiheit, das wir für uns beanspruchen", erklärt der sozialdemokratische Bundestagsdirektkandidat Lars Wendland. Zum fünften Mal jährt sich am Freitag dem 21. Dezember 2012 der Schengenbeitritt der Republik Polen.

"Ein Europa für uns alle ist das, was wir in Zukunft brauchen und an dem wir gemeinsam arbeiten sollten.", so Wendland, der im Wahlkreis 63, Frankfurt (Oder) und Landkreis Oder-Spree kandidiert, weiter. "Es gibt viele positive Entwicklungen an denen man auch sieht, dass wir auf einem guten Weg zu einem geeinten Europa mit der Republik Polen und der Bundesrepublik Deutschland zusammen sind".
> Zeit für Wendland einmal Resümee zu ziehen: Die Europa Universität Viadrina arbeitet vorbildlich. Eine neue Buslinie verbindet Frankfurt (Oder) mit Slubice. Das gemeinsame Fährprojekt in Aurith nimmt Gestalt an. Das Pilotprojekt der Bundespolizei mit dem polnischen Grenzschutz ist beispielhaft.
> Ein heißes Thema ist und bleibt die Grenzkriminalität und deren Begleitumstände. Die Reformen der Bundespolizei sowie die Strukturreform der Landespolizei Brandenburg haben nach Meinung von Lars Wendland, sowie der Ansicht vieler Bürgerinnen und Bürger kein mehr an Sicherheit, eher ein weniger gebracht. Das negative subjektive Sicherheitsgefühl wird durch die nachweislich angestiegene Kriminalität täglich bestätigt. Die Medien sind voll vom Diebstahl von Kfz, Einbrüche in Wohnungen, Gartensparten etc.. Die Region im Osten Brandenburgs wird sogar von den Versicherungen als Kriminalitätsschwerpunkt gesehen, was sich in den monatlichen Beiträgen widerspiegeln wird.
> Doch das ist kein polnisches Thema! In die Vielzahl der Kriminellen reihen sich etliche Nationalitäten aus Ost- und Westeuropa ein, darunter zahlreiche Deutsche. Das belegen die Ermittlungen der deutschen und polnischen Behörden.
> Eine Wiedereinführung der Grenzkontrolle wäre der absolut falsche Weg. "Es ist an der Zeit endlich ein konkretes einheitliches Konzept der Bundes- sowie Landesregierung vorzulegen! In Ostbrandenburg darf die Zahl von Polizistinnen und Polizisten nicht weiter reduziert werden. Die Zusammenarbeit aller öffentlichen Sicherheitspartner wie Bundespolizei, Landespolizei sowie Zollfahndung (Bundesfinanzpolizei) untereinander, aber auch mit unseren polnischen Partnern muss schnellstens vorangetrieben werden." so Lars Wendland, Bundestagsdirektkandidat der SPD in Frankfurt (Oder) und Landkreis Oder-Spree.
> "Aber und auch gerade deshalb wünsche ich uns zum fünfjährigen Schengenbeitritt alles Gute", so Wendland. "Wir sollten alle dazu beitragen, dass wir frei, sozial, gerecht und miteinander in Europa leben können". Frei nach Seneca: Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer!

Lars Wendland
SPD Bundestagsdirektkandidat
Frankurt (Oder) &
Landkreis Oder-Spree

 

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