Gelungener Start der LKW-Maut zum 1. Januar 2005

Veröffentlicht am 25.01.2005 in Bundespolitik

Die Inbetriebnahme des Mautsystems für LkW ist ein Erfolg für den Industrie- und Technologiestandort Deutschland. Der Mautstart zum 1. Januar 2005 ist reibungslos verlaufen. Die drei Möglichkeiten zur Mauterfassung – die On-Board-Units (OBU) in den LkW, das Internet sowie die über 3.600 Mautstellenterminals – haben sich als funktions- und leistungsfähig erwiesen.

Der gelungene Auftakt der LkW-Maut ist vor allem das Ergebnis eines umfassenden Startmanagements durch das Bundesverkehrsministerium, das Bundesamt für Gü-terverkehr (BAG) und die Betreibergesellschaft Toll Collect GmbH. 5.000 Helfer wa-ren an wichtigen Verkehrsschwerpunkten im Einsatz, um für zügige und störungsfreie Einbuchungen an den Mautstellenterminals zu sorgen. Auf Grund der umfassenden Informationen im Ausland hat der Start der Mauterhebung auch an Grenzübergängen keine Verkehrsengpässe verursacht.

Bereits in den beiden Wochen vor dem Mautstart waren zudem Kontrolleure des BAG an Raststätten und Tankstellen im gesamten Bundesgebiet unterwegs, um LkW-Fahrer und –Fahrerinnen zu informieren und zu beraten. Ihnen allen gebührt besonderer Dank für die geleistete Arbeit.

Als Teil des Startmanagements ist eine zentrale Hotline für Fragen und Unklarheiten rund um die Maut geschaltet. Zudem wurde ein Lagezentrum zur permanenten Ü-berwachung der Mauterhebung und zur engen Koordinierung zwischen allen Beteilig-ten eingerichtet. Und schließlich haben die Polizeien der Länder seit dem 1. Januar 2005 an den Mautstellen verstärkt Präsenz gezeigt, um einen möglichst störungsfrei-en Ablauf zu gewährleisten. An den Grenzübergängen war der Bundesgrenzschutz im Einsatz.

Gleichwohl gilt: Am effizientesten erfolgt die Mauterfassung über die im LkW einge-baute OBU. Das satellitengestützte System erkennt die mautpflichtigen Streckenab-schnitte. Mit Stand vom 9. Januar 2005 sind bereits 334.000 OBUs eingebaut.

Entscheidend für die Akzeptanz der Maut ist die reibungslose Nacherhebung der Gebühren. Die Zahl der Mautschuldner war in den ersten Tagen erheblich niedriger als bei der Einführung der zeitbezogenen Eurovignette im Januar 1995. Das ist nicht zuletzt auf ein bundesweit wirksames Kontrollsystem zurückzuführen: Neben einer Vielzahl von stationären und automatischen Einrichtungen sind über 270 Kontroll-fahrzeuge eingesetzt. Verstöße gegen das Autobahnmautgesetz werden mit einem Bußgeld geahndet.

Fazit: Das Mautsystem hat seine Bewährungsprobe bestanden. Damit kann die stre-ckenbezogene LkW-Maut zu einer gerechteren Verteilung der Lasten beitragen, die mit dem wachsenden Verkehrsaufkommen entstehen. Denn als Haupttransitland in Europa ist Deutschland am stärksten von den stetig zunehmenden Verkehrsströmen betroffen.

Neben diesen verkehrspolitischen Funktionen ist das LkW-Maut-System ein innovati-ves Produkt mit guten Exportchancen für die deutsche Wirtschaft.

 

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